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Unser Namensgeber: S. K. H. Kronprinz Rupprecht von Bayern

Photo: "Bayerns Königshaus" von Martha Schad
erschienen im Friedrich Pustet Verlag

Sein vollständiger Titel lautete bis zum Ende der Königsherrschaft der Wittelsbacher 1918
"S. K. H. Rupprecht Maria Luitpold Ferdinand Kronprinz von Bayern, Herzog von Bayern, Franken und in Schwaben, Pfalzgraf bei Rhein"

 

geboren: 18. Mai 1869 in München
gestorben: 2. August 1955 in Leutstetten


Eltern:
König Ludwig III. von Bayern 1913 - 1918
geboren: 7.Januar 1845
gestorben: 18. Oktober 1921

Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este, Prinzessin von Modena
geboren: 2. Juli 1849
gestorben: 3. Februar 1919


Geschwister:
Adelgunde, Maria, Karl, Franz, Mathilde, Wolfgang, Hildegard,
Notburga, Wiltrud, Helmtrud, Dietlinde, Gundeline


Erste Ehe mit Herzogin Marie Gabrielle in Bayern, Tochter von Herzog Karl Theodor
in Bayern am 10. Juli 1900 in München.

Kinder:

Erbprinz LuitpoldGeboren: 8. Mai 1901Gestorben: 27. August 1914
IrmingardGeboren: 21. September 1902Gestorben: 21. April 1903
AlbrechtGeboren: 3. Mai 1905Gestorben: 8. Juli 1996
Prinzessintot geboren am 6. Dezember 1906
RudolfGeboren: 30. Mai 1909Gestorben: 26. Juni 1912


Zweite Ehe mit Prinzessin Antonia von Luxemburg und Nassau am 7. April 1921
auf Schloß Hohenburg bei Lenggries.

Kinder:

Heinrich Franz WilhelmGeboren: 28. März 192Gestorben: 14. Februar 1958
Irmgard Marie JosephaGeboren: 29. Mai 1923
Edith Marie Gabrielle AnnaGeboren: 16. September 1924
Hilda Hildegard Marie GabrieleGeboren: 24. März 1926Gestorben: 5. Mai 2002
Gabriele Adelgunde Marie TheresiaGeboren: 10. Mai 1927
Sophie Marie ThereseGeboren: 20. Juni 1935



Sein Lebenslauf:

1886Abitur am Münchner Max-Gymnasium.
1886 - 1891Studium der Philosophie und Geschichte, Rechts-, Staats-, Gesellschafts- und
Wirtschaftswissenschaften in München und Berlin.
10. Juli 1900Hochzeit mit Herzogin Marie Gabrielle in Bayern, Tochter
von Herzog Karl Theodor in Bayern.
21. April 1903Tod seiner Tochter Irmgard
26. Juni 1912Tod seines Sohnes Rudolf im Alter von 3 Jahren
24. Oktober 1912Tod seiner ersten Frau Marie Gabrielle durch ein unheilbares Nierenleiden in Sorrent/Italien.
Sie wurde an der Seite ihrer drei verstorbenen Kinder in der Gruft der Theatinerkirche in
München beigesetzt.
27. August 1914Unfassbarer Tod des 13-jährigen Erbprinzen Luitpold durch Kinderlähmung.
1. WeltkriegOberbefehlshaber der 6. Armee an der Westfront in Lothringen.
1916Ernennung zum königlich bayerischen und königlich preußischen Generalfeldmarschall.
Chef der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
18. Oktober 1918Tod seines Vaters König Ludwig III. von Bayern im Schloß Sárvár/Ungarn.
1921Chef des Haus Wittelsbach bis 1955.
7. April 1921Hochzeit Kronprinz Rupprecht's mit der Prinzessin Antonia von Luxemburg und Nassau.
1923Begründung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds und der
Wittelsbacher Landesstiftung durch Kronprinz Rupprecht.
31. Dezember 1939Die Gestapo konfiszierte seinen Wohnsitz in Leutstetten und Kronprinz Rupprecht
ging nach Rom, wohin ihn König Victor Emanuel III. von Italien eingeladen hatte.
November 1944Geheime und von den Alliierten mißbilligte Papstaudienz in Rom.
10. Mai 1945Rückkehr nach Deutschland und Wohnsitz wieder in Leutstetten.
20. Juli 1950Hochzeit seiner Tochter Prinzessin Irmgard mit ihrem Vetter Prinz Ludwig von Bayern.
1953Hochzeit seiner Tochter Prinzessin Gabriele mit Erbprinz Karl von Croy.
31. Juli 1954Tod seiner zweiten Frau Antonia in Lenzerheide, Graubünden/Schweiz.
2. August 1955Kronprinz Rupprecht stirbt in Leutstetten.
Ministerpräsident Dr. Wilhelm Högner ordnete für ihn,
den letzten deutschen Feldmarschall des Ersten Weltkrieges,
ein Staatsbegräbnis in München an.
Der Tote war in Marschallsuniform in Schloß Nymphenburg aufgebahrt.
Rupprecht's Bestattung war die letzte in der älteren
Wittelsbacher Fürstengruft in der Theatinerkirche in München.
Der Kronprinz wurde wie ein König zu Grabe getragen,
von Hunderttausenden begleitet.
1961Errichtung eines schlichten Denkmals am Marstallplatz in München für Kronprinz Rupprecht.



Quelle: "Bayerns Königshaus" von Martha Schad erschienen im Friedrich Pustet Verlag.
Zusammengefaßt am 18. Januar 1999 von Andreas Bertele.
Aktualisiert am 12. Juli 2010 von Andreas Bertele.
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